Das Wichtigste bei eine Upgrade vorab: Ich mache eine Sicherheitskopie all meiner relevanten Daten (inkl. MySql-Datenbanken), die sich auf dem Server befinden, der upgegradet werden soll! Es kann der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass bei dem Upgrade etwas schief läuft und alle Daten auf dem Server zerstört werden oder verlorengehen.

1. Update und Upgrade der Version 16.04

Bevor ich das Upgrade auf 18.04 starte, bringe ich das gegenwärtige System auf den neusten Stand:

sudo apt update
sudo apt upgrade

Mit dist-upgrade werfe ich noch unnötig gewordene Pakete heraus.

sudo apt dist-upgrade

Damit mir genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, entferne ich alte Kernels mit

sudo apt autoremove

2. update-manager-core

Als nächstes wird der Update-Manager installiert:

sudo apt-get install update-manager-core

3. Upgrade!

Der eigentliche Upgrade-Prozess wird gestartet mit:

sudo do-release-upgrade -d

Anmerkung: Normalerweise sollte das Upgrade auch mit

sudo do-release-upgrade

starten. Für das Upgrade auf 14.04 sagte Ubuntu Team-Manager Steve Langasek dazu: “Upgrades between LTS releases are not enabled by default until the first point release, 14.04.1, scheduled for July. It is recommended that most LTS users wait until then before upgrading to 14.04.” Dies gilt auch für die Version 18.04.

Im Fortgang werden einige Abfragen gestellt, die ich alle bejahe (j). Schließlich kommt eine Info, dass das Upgrade mehrere Stunden dauern kann.

Im Verlauf des Upgrades erscheint die Frage, ob ich eine Update-Version meiner apache2.conf-Datei wünsche. Über “D” ließ ich mir die Details anzeigen: Es handelt sich aber nicht um ein Update. Das Installationsprogramm hat lediglich festgestellt, dass ich die Zeile “AllowOverride None” in “AllowOverride All” umbenannt habe, was ich für einige Installationen benötige.

Schließlich wird das Upgrade mit “Command terminated with signal 2″ beendet. Mit der Taste “x” gelange ich wieder auf meine Kommandozeilenebene.
Mit dem Befehl

cat /etc/lsb-release

lasse ich mir anzeigen, ob sich Ubuntu 18.04 nun tatsächlich auch auf dem Server als Betriebssystem befindet.

Dennoch schien der Upgrade-Prozess noch nicht beendet zu sein. Ich erhielt die Meldung, dass der Update-Manager noch liefe. Da habe ich mich per

sudo su

in root verwandelt und anschließend neu gebootet:

reboot

Nun wollte ich mit

sudo apt update
sudo apt upgrade

die neue Version aktualisieren, erhielt jedoch ein paar Fehlermeldungen. Als Lösung wurde vorgeschlagen, Folgendes auszuführen:

sudo dpkg --configure -a

Damit gelagte ich wieder zu dem oben bereits angesprochenen Hinweis wegen der veränderten apache2.conf-Datei. Dieses Mal wählte ich “N” (= No), nicht ändern, aus.

Falls man eine Abfrage über die Konfigurationsdateien verpasst hat, kann man sie mit

sudo dpkg --configure -a

erneut aufrufen.

Nun führt

sudo apt update
sudo apt upgrade

nicht mehr zu einer Fehlermeldung, sondern Ubuntu 18.04 erhält ganz regulär ein Update.